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Wie kann ich auch im Alter oder bei Behinderung sicher und bequem zu Hause wohnen?
Vortrag am 21. März 2012
beim Quartiersmanagement Lannesdorf/Obermehlem
Die meisten Menschen möchten - auch mit körperlichen Einschränkungen und bei Hilfe- und Pflegebedarf - in den eigenen vier Wänden selbständig leben. Um dies zu ermöglichen, genügen oftmals einfache Anpassungsmaßnahmen der Wohnsituation. Wir möchten Ihnen anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen Wohnbereichen zeigen, welche baulichen Möglichkeiten es gibt, welche Hilfsmittel eingesetzt werden können und welche finanziellen Zuschussmöglichkeiten es gibt.
Referentin ist Susanne Russ, Dipl. Ing. Innenarchitektur von der Wohnberatung im Haus der Bonner Altenhilfe.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 20. März 2012.
Termin: 16.5.2012, 18.00 Uhr
Telefon: 0228/95 41 36
E-Mail: ines.jonas@frauenhilfe-rheinland.de
Ort: Haus der Frauenhilfe, Veranstaltungsraum Quartiersmanagement - Eingang Ellesdorfer Straße 46
„Ambulant vor stationär“ –
Entlastungsmöglichkeiten bei Pflegebedürftigkeit
Der Gedanke an Pflegebedürftigkeit im Alter wird von vielen Menschen gerne verdrängt. Wer dann plötzlich in der Familie oder im Freundeskreis damit konfrontiert ist, steht oft erst mal hilflos dar und kann vielleicht nicht die richtige Entscheidung treffen. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig einen Überblick über die verschiedenen Entlastungsmöglichkeiten zu verschaffen.
Dazu haben Sie am Mittwoch, den 7. März 2012 um 18 Uhr Gelegenheit.
Beim Quartiersmanagement Lannesdorf/Obermehlem informiert Sie Daniel Lenartowski, Leiter des Seniorensozialdienstes und stellvertretender Leiter der Bonner Altenhilfe über
- die Möglichkeiten der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgung in Bonn
- die Leistungen der Pflegeversicherung sowie über
- die Aufgaben der Bonner Altenhilfe
Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. März.
Termin: 7.3.2012, 18.00 Uhr
Telefon: 0228/95 41 36
E-Mail: ines.jonas@frauenhilfe-rheinland.de
Ort: Haus der Frauenhilfe, Veranstaltungsraum Quartiersmanagement - Eingang Ellesdorfer Straße 46
Bezirksbürgermeisterin Schwolen-Flümann zu Besuch im Haus der Frauenhilfe
15. November 2010 - Zu einem gemeinsamen Austausch über die Belange im Stadtbezirk Lannesdorf/Obermehlem ist Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann am 10. November 2010 ins Haus der Evangelischen Frauenhilfe gekommen. Begrüßt wurde sie dort von Dagmar Müller, leitende Pfarrerin, Daniela Schreiber-Awan, Leiterin der Tagespflege und von Quartiersmanagerin Ines Jonas. In dem Gespräch ging es vor allem um die Integration der im Quartier lebenden Migrantinnen und Migranten. Als Bezirksbürgermeisterin bekomme sie täglich mit, dass zwischen ihnen und der angestammten Bevölkerung oft noch eine große Kluft liege, so Schwolen-Flümann. „Wir müssen alles dafür tun, damit sich die Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis hierher gezogen sind, auch willkommen fühlen.“ Einig war man sich darüber, dass dies aber keine Einbahnstraße sein dürfe. „Die Migrantinnen und Migranten müssen sich auch offen zeigen. Es sind Lernprozesse auf beiden Seiten“, betonte Dagmar Müller. „Und es geht nur über Begegnung.“
In der Diskussion tauchte auch die Frage nach der Situation der älteren und alten Migrantinnen und Migranten auf. Für sie gebe es im Quartier kaum spezielle Angebote. „Und was wird eigentlich aus den Demenzkranken und ihren Angehörigen?“, fragte Daniela Schreiber-Awan in die Runde. Sie brauchten doch genauso wie die betroffenen deutschstämmigen Familien entsprechende Entlastungsangebote.
So gehören für Ines Jonas denn auch diese Menschen besonders in den Fokus des Quartiersmanagements. Das Haus der Frauenhilfe biete mit seiner schon bestehenden Angebotsstruktur besondere Möglichkeiten, hier entsprechende Angebote zu entwickeln.
Darüber zeigte sich Annette Schwolen-Flümann erfreut: „Ich bin sehr froh, dass ich mit der Quartiersmanagementstelle hier in Lannesdorf/Obermehlem nun einen weiteren guten Ansprech- und Kooperationspartner habe.“
Erste Lannesdorfer Frühstücksrunde:
„Wir müssen das Gemeinsame im Wohnquartier betonen.“
10. November 2010 - 25 Personen aus Lannesdorf und Umgebung waren am 28. Oktober der Einladung zur „Ersten Lannesdorfer Frühstücksrunde“ gefolgt. Sie tauschten sich zweieinhalb Stunden lebhaft darüber aus, was man gemeinsam in und für Lannesdorf tun kann, um das Stadtteilleben lebendiger zu gestalten. Im „Haus der Vielfalt“ am Kirchberg drehte sich alles um die Frage, wie man vermehrt Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen ermöglichen kann. Dazu eingeladen hatten Quartiersmanagerin Ines Jonas und Tagespflege-Leiterin Daniela Schreiber-Awan, beide von der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. sowie Katharina Wehrkamp von „Vielfalt – Kultur- und Eventpädagogik“.
Gekommen waren Vertreterinnen und Vertreter u.a. der Gemeinden, der Bundesstadt Bonn, der Polizei, der Wohlfahrtspflege, vom benachbarten Quartiersmanagement im Pennenfeld sowie einige interessierte Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund.
Lannesdorf ist ein Stadtteil, in dem viele Migranten leben, arbeiten und zur Schule gehen. Sie prägen den Ort und sein Erscheinungsbild genauso wie die Alt-Eingesessenen. „Doch wie gut kennen wir uns?“ wurde gleich zu Anfang der Diskussion gefragt. „Nicht wirklich gut, eher nur flüchtig“, kam als Antwort. „Vorurteile bestimmen leider oft den Alltag.“ Dem kann nur abgeholfen werden, da waren sich in der Runde alle einig, wenn vermehrt Möglichkeiten zu Kontakten geschaffen werden. Denn im persönlichen Gespräch werde oft festgestellt, dass es auch mit „den Anderen“ viele Gemeinsamkeiten gibt. „Es darf nicht darum gehen, den Migranten unser lokales Brauchtum aufzudrücken, sondern man muss das vorhandene Gemeinsame betonen“, machte eine Teilnehmerin deutlich. Schnell kam man thematisch zu den jetzt aktuellen christlichen Festen und Bräuchen wie Sankt Martin und Weihnachten. Hier hatten einige die Erfahrung gemacht, dass muslimische Kinder sich beispielsweise nicht an den Fackelumzügen zu St. Martin beteiligen durften. „Das sehen doch längst nicht alle Muslime so“, sagte dazu eine Frau, die ursprünglich aus dem Nahen Osten kommt, aber seit über 30 Jahren in Deutschland lebt. „Die Christen sind doch unsere Freunde. Da können wir doch auch deren Feste mitfeiern. Kindern kann man schon so etwas erklären, ohne gleich die eigene Herkunft und Religion in Frage stellen zu müssen.“ Und was z.B. die Frage des bei manchen Umzügen hinterher ausgeschenkten Glühweins angehe, was von einigen Muslimen kritisch gesehen werde, so ließen sich auch da Lösungen finden. Wichtig sei es, flexibel zu bleiben und den Willen zu haben, gemeinsam nach Auswegen zu suchen. „Wir müssen einfach alle an unserer Kultursensibilität arbeiten“, ließ eine Besucherin vernehmen. „Dann können wir uns alle gegenseitig kulturell bereichern.“
Bei allen möglichen Gemeinsamkeiten und entsprechenden Möglichkeiten sei es aber auch wichtig, nicht die aus den Augen zu verlieren, die bei derartigen Angeboten außen vor stehen, weil sie sich vielleicht als sozial Schwächere oder als Menschen mit wenig Deutschkenntnissen zurückgezogen hätten. „Hier ist zugehende Arbeit sehr wichtig, man braucht dann auch muttersprachliche Werber, die Brücken zu diesen Menschen bauen können“, betonte eine Vertreterin aus der Wohlfahrtspflege. „Oft wissen die Leute gar nicht, was es alles gibt und wo sie was bekommen können.“
Damit es erst gar nicht so weit kommt, sei es wichtig, schon in den Kindergärten und Schulen mit der Integration anzufangen. „Über die Schulen erreicht man auch die Eltern“, waren sich alle einig.
Die Lannesdorfer Frühstücksrunde wird fortgeführt. Der nächste Termin wird auf dieser Homepage angekündigt.
Einladung zur ersten Lannesdorfer Frühstücksrunde
25. Oktober 2010 - Wer Interesse hat, sich in lockerer Runde darüber auszutauschen, was man gemeinsam in und für Lannesdorf/Obermehlem tun kann, um diesen Stadtteil noch lebendiger zu gestalten und vermehrt Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen zu ermöglichen, sollte zu unserem Frühstück am Donnerstag, den 28. Oktober 2010, um 9.30 Uhr, kommen.
Wir treffen uns im „Haus der Vielfalt“ (Kirchberg 6a, Lannesdorf) und freuen uns darauf, mit Ihnen über die Gestaltung von Angeboten, Kultur und Vernetzung im Quartier zu sprechen.
Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte kurz eine E-Mail an ines.jonas@frauenhilfe-rheinland.de oder melden sich telefonisch unter (0228) 9541 36.



